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12tel Blick – Februar 2022

Zum aktuellen 12tel-Blick möchte ich euch gerne zu einem Rundgang um die Burg mitnehmen. Aktuell befindet sich die Ronneburg noch im Winterschlaf und ist erst am 01. März für Besucher wieder geöffnet, dass war die Gelegenheit, ohne Publikumsverkehr um die Burg zu streifen.

Rundgang um die Burg

Wir starten an der linken Seite und gehen am langgestreckten Marstall vorbei. Dieser wirkt durch seine Größe und Lage wie das Hauptgebäude der Vorburg. Zwei spitzbogige Portale mit Inschriften von 1549 und 1551 weisen auf die ursprüngliche Bauzeit des Gebäudes hin. Das ursprüngliche Obergeschoss wurde aber nach 1838 abgetragen und erst 1964 ergänzt. Entsprechend ergibt sich ein historischer Eindruck der Bausubstanz nur im Erdgeschoss. Heute enthält der Marstall die Burggastronomie

Der nördliche Bereich der Vorburg war besonders gesichert. Ursprünglich dürfte sich dort der Zufahrtsweg zur Burg befunden haben. Die Spitze der Wehrmauer nimmt ein nach außen runder Turm ein, der Zyngel genannt wird. Ursprünglich bezog sich dieser Name wohl auf die gesamte Ringmauer. Der Turm besitzt Maulscharten für Hakenbüchsen und kleinere Geschütze, mit denen auch die Flanken bestrichen werden konnten. Die Jahreszahl „1540“ auf der Ausfallpforte neben dem Turm legt nahe, dass der ganze Mauerabschnitt mit dem Turm in dieser Zeit errichtet wurde.

Wir kommen zur nördlichen Außenseite der Kernburg. Die Kernburg enthält die ältesten Gebäude der Burg, hier ist das Burgmuseum untergebracht und es gibt ein Standesamt.

Insgesamt ist die Burg eine Kombination aus Bauformen des Mittelalters und der Renaissance, selten wird deutlicher, wie vergeblich die Modernisierung einer mittelalterlichen Burg mit Bauteilen der Renaissance war, denn mit Abschluss der Baumaßnahmen verlor das große Bauwerk seinen Rang und wurde im Grunde erst im 20. Jahrhundert als touristisches Ziel wiederentdeckt.

Unterhalb der Burg befindet sich ein sehr alter Friedhof, hier wurden die Verstorbene die auf der Ronneburg und auf dem Ronneburger Hof (ein Hofgut das sich unterhalb des Friedhofs befindet) gelebt haben, beigesetzt. Leider kümmert sich hier keiner mehr um die Pflege, die Grabsteine sind komplett eingewachsen.

Kommen wir zu den Februar-Blicken

Der erste Blick

Mit meinem Standort für den ersten Blick hatte ich etwas Probleme. Ich habe einige Versuche gebraucht, bis es mir so einigermaßen gelungen ist, den gleichen Ausschnitt wie im Januar zu treffen.

Der zweite Blick

Mit meinem zweiten Blick bin ich sehr zufrieden. Zum einen habe ich den Ausschnitt sehr gut getroffen und zum anderen hat die Belichtung gut gepasst. Vielleicht lag es aber auch nur am Wetter. Trotz des Dauerregens im Februar, hat sich an ein paar wenige Tage, auch mal die Sonne blicken lassen. So wie hier am Valentinstag.

Auf dem Blog verfuchstundzugenäht von Eva gibt es noch mehr wundervolle Blicke zu sehen.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Eva

    Guten Morgen Claudia,
    das ist eine herrliche Burganlage und auf deiner Collage jat die Burg mehr Sonnenlicht, das verspricht in den kommenden Monaten etwas.

    Bin gespannt auf deine weiteren Blicke.
    Liebe Grüße Eva

  2. Pia

    Der Spaziergang um die Burg war ein ganz schönes Dickicht. Wenn die Vegetation erwacht wird der Blick sicher schön belebt.
    L G Pia

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