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Riesenmammutbäume in Schotten

Mehrmals im Jahr besuchen wir den Niddastausee in Schotten und laufen dann um den See herum; so auch am letzten Sonntag. Vom See aus, geht ein Weg ab, dieser führt nach 1,5 km zu einer Lichtung. Dort wurden im Jahr 1899 vier Mammutbäume im ehemaligen Pflanzgarten der Forstschule Schotten angesiedelt. Vom Pflanzgarten ist leider nichts mehr zu sehen, aber die Riesenmammutbäume, die auch Bergmammutbäume genannt werden, ragen in ihrer vollen Schönheit in den Himmel.

Mammutbäume, auch Sequoias genannt, gehören zur Familie der Sumpfzypressen. Von diesen „lebenden Fossilien“ sind nur noch drei Arten erhalten, die an wenigen Plätzen der Erde natürlich vorkommen. Die Küstenmammutbäume an der kalifornischen Pazifikküste, die Riesenmammutbäume aus dem kalifornischen Hochland und der erst 1941 entdeckte Urweltmammutbaum in einer unzugänglichen Bergregion Chinas. Die Küstenmammutbäume stellen die höchsten Bäume der Welt. Der Weltgrößte ist „Hyperion“ im Redwood-Nationalpark in Kalifornien mit stolzen 115 m Höhe. Die Riesenmammutbäume bringen es zwar nur auf eine Höhe von bis zu 95 m, sie verfügen aber über die mächtigsten Stämme.

Der größte Baum steht einzeln auf der Lichtung und hatte bei seiner letzten Messung im Jahr 2019 einen Umfang von 8,15 m und eine Höhe von 35 m.

Die drei kleineren Bäume in der Nähe hatte Anfang keine guten Bedingungen und wuchsen zwischen älterem Baumbestand auf, was zur Folge hatte, das sie wenig Licht und Nährstoffe bekamen.

Die zwei Bäume neben der Hütte haben einen Umfang von 4,35 m bzw. 4,86 m und der dritte Baum kommt auf einen Umfang von 4,82 m.

Verlinkt bei „Mein Freund der Baum“ auf dem Blog „Le monde de Kitchi“

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Astridka

    Das sind aber schon mächtige Exemplare, solche habe ich bei uns noch nicht gesehen. Danke fürs Verlinken und eine gute Osterwoche!

  2. Rosa Henne

    Wow, sehr beeindruckend, diese alten Riesen! Danke für’s Zeigen!
    Liebe Grüße
    Ingrid

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